C.U. Frank
Körperkontur

Ort:



Material:
Maße:
Jahr:

Kamperstrasse 32 / Mühlenstrasse 1
an der Wand des Hardenberger Baches
42555 Velbert – Langenberg

Farbe auf Plexiglas
H 200 cm, B 200 cm
2000 / 2023

Anlass für die Entstehung des Kunstwerkes „Körperkontur“ war die AKTION  >TUCHFÜHLUNG 2 Kunst in L:A: < im Jahr 2000. Sie fand im Ortskern Velbert-Langenberg mit über 250 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern statt, kuratiert von dem 2017 verstorbenen Künstler Norbert Bauer. 

Die räumliche Setzung des Werkes  „Körperkontur“  ist eine bewusste Setzung an diesen Ort aus vielerlei Hinsicht. Zum einen, die Platzierung hat sich schon zur damaligen Ausstellungszeit bewährt. Im Zusammenhang mit dem geplanten Skulpturenweg allerdings hat sie wesentlichen Stellenwert. Das Werk stellt die Verbindung her zwischen den gerade erwähnten, bestehenden Kunstwerken und den weiter geplanten Werken entlang des Hardenberger Baches und ist als neue Wegmarke gesetzt. 

Die inhaltliche Auseinandersetzung im Zusammenhang mit der Entstehung des Werkes und seiner räumlichen Platzierung sieht die Künstlerin im architektonischen Umfeld zweigesichtig. Einerseits: Oberhalb des Werkes in Sichtweite dominiert ein für die Stadt Langenberg typisches Fachwerkhaus, das sie in den Linien des Kunstwerkes aufgenommen hat. Andererseits: Bei der bewussten Positionierung des Werkes am Wasser geht es um seine direkte Auseinandersetzung mit der Natur, ja Kampf und Behauptung gegen sie, im Notfall Unterlegenheit.  Wind, Regen, Ranken, Wasser, Flechten, Getier auf, über, unter und „hinter der Fassade“ wirken direkt auf das zerbrechlich scheinende Kunstwerk ein. Sie können es „verschwinden“ lassen. Muss aber nicht. Die Einplanung einer ständigen Veränderung dieses Kunstwerkes respektive „der Welt an sich“ ist zwar künstlerisches Konzept C.U. Franks innerhalb dieser Arbeit, doch im Sinne ständiger Neubewertung und “Neu-beachtung“ im Zuge menschlicher Kultur.

-Bedeutung für den Ort

Die Symbolik der Körperkontur prägt sowohl die Skulpturenwege, wie auch die Vergänglichkeit menschlichen Wirken und Seiens.

-Wichtiges zur Rezeption

Zu den Werken von C.U. Frank: „Die von der Künstlerin in der Vergangenheit vollzogenen Umdenkungs- und Umwandlungsprozesse innerhalb der einzelnen Werke fordern den Betrachter geradezu spiegelbildlich heraus,  Bewegungen im eigenen Kopf zu vollziehen.“ Dirk Palder tOG Düsseldorf