Anlass für die Entstehung des Kunstwerkes „Körperkontur“ war die AKTION >TUCHFÜHLUNG 2 Kunst in L:A: < im Jahr 2000. Sie fand im Ortskern Velbert-Langenberg mit über 250 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern statt, kuratiert von dem 2017 verstorbenen Künstler Norbert Bauer.
Die räumliche Setzung des Werkes „Körperkontur“ ist eine bewusste Setzung an diesen Ort aus vielerlei Hinsicht. Zum einen, die Platzierung hat sich schon zur damaligen Ausstellungszeit bewährt. Im Zusammenhang mit dem geplanten Skulpturenweg allerdings hat sie wesentlichen Stellenwert. Das Werk stellt die Verbindung her zwischen den gerade erwähnten, bestehenden Kunstwerken und den weiter geplanten Werken entlang des Hardenberger Baches und ist als neue Wegmarke gesetzt.
Die inhaltliche Auseinandersetzung im Zusammenhang mit der Entstehung des Werkes und seiner räumlichen Platzierung sieht die Künstlerin im architektonischen Umfeld zweigesichtig. Einerseits: Oberhalb des Werkes in Sichtweite dominiert ein für die Stadt Langenberg typisches Fachwerkhaus, das sie in den Linien des Kunstwerkes aufgenommen hat. Andererseits: Bei der bewussten Positionierung des Werkes am Wasser geht es um seine direkte Auseinandersetzung mit der Natur, ja Kampf und Behauptung gegen sie, im Notfall Unterlegenheit. Wind, Regen, Ranken, Wasser, Flechten, Getier auf, über, unter und „hinter der Fassade“ wirken direkt auf das zerbrechlich scheinende Kunstwerk ein. Sie können es „verschwinden“ lassen. Muss aber nicht. Die Einplanung einer ständigen Veränderung dieses Kunstwerkes respektive „der Welt an sich“ ist zwar künstlerisches Konzept C.U. Franks innerhalb dieser Arbeit, doch im Sinne ständiger Neubewertung und “Neu-beachtung“ im Zuge menschlicher Kultur.
-Bedeutung für den Ort
Die Symbolik der Körperkontur prägt sowohl die Skulpturenwege, wie auch die Vergänglichkeit menschlichen Wirken und Seiens.
-Wichtiges zur Rezeption
Zu den Werken von C.U. Frank: „Die von der Künstlerin in der Vergangenheit vollzogenen Umdenkungs- und Umwandlungsprozesse innerhalb der einzelnen Werke fordern den Betrachter geradezu spiegelbildlich heraus, Bewegungen im eigenen Kopf zu vollziehen.“ Dirk Palder tOG Düsseldorf
-
Geburtsjahr und -ort:
Geboren 1954 in Bamberg
-
Ausbildung:
1977 - 1982 Studium Kommunikationsdesign an der FHWS Hochschule Würzburg-Schweinfurt / Diplom bei Prof. Bruno Paulot Bereich Konzeptionelle Fotografie und Text 1983 - 1988 Philosophie- und Theologiestudien an der Maximilian-Universität Würzburg
-
Auszeichnungen
2022 SWITZERLAND Preisträgerin Fondazione Silene Giannini LUGANO / artworks.art BASEL 2019 FRANCE Artist in Residence Cité Internationale des Arts PARIS 2018 GERMANY Nominierung DA! Art Award Giordano-Bruno-Stiftung DÜSSELDORF
-
Künstlerische Tätigkeiten
BIS HEUTE Regelmässige Einzelausstellungen und Ausstellungsteilnahmen in DÜSSELDORF u.a. Museum Kunstpalast Stadtmuseum Düsseldorf, Benefizausstellungen Rathaus Düsseldorf, Künstlerverein Malkasten, Verein der Düsseldorfer Künstler *1844, Ausstellungshalle Werft 77, Düsseldorfer Galerien, sowie deutschlandweit in Kunstvereinen u.a. WÜRZBURG, BAMBERG LANDSHUT, OFFENBACH, MÜNCHEN
-
Internationale Kooperationen
GERMANY 2024 Catch the Moment, Ross 31 DÜSSELDORF solo BELGIQUE 2023 Seiten Wende Zeiten Wände, Filiale Ephemerer Kunstformen EUPEN solo mit Jana Rusch SWITZERLAND 2022 Preisträgerin Fondazione Silene Giannini LUGANO /artworks.art BASEL FRANCE 2021 Citè internationale des arts PARIS solo UNITED KINGDOM 2018 508 Gallery, 508 Kings Road LONDON POLAND 2018 Polish-German Biennale Of Contemporary Art KRAKAU GERMANY 2015 Kunst- und Museumsbibliothek, Museum Ludwig KÖLN GERMANY 2013 Ein Klaus Staeck Projekt Akademie der Künste BERLIN UNITET STATES 1991 mail art Teilnahme mit "Bruchstück No.888“ Museum Of Modern Art NEW YORK GERMANY 1990 Galerie an der Finkenstrasse Deutsche Gesellschaft für Christliche Kunst MÜNCHEN solo mit Hanns Herpich AUSTRIA 1990 Kunstraum St. Virgil SALZBURG LUXEMBOURG 1990 Salon de Printemps LUXEMBOURG
-
Veröffentlichungen
BIBLIOGRAFIE / EINZELKATALOGE C.U. FRANK The Beginning of Painting 2007, Hrsg.: Gea Aktiengesellschaft, Düsseldorf C.U. FRANK Das immer neue Quadrat 2006, Hrsg: Kunstverein Bamberg e.V. C.U. FRANK The Art of C.U. Frank 1993, 1 / 30 Künstleredition Vertreten weiterhin in zahlreichen Gemeinschaftskatalogen, Publikationen und Anthologien
-
Kontakt
www.cufrank.de
www.artfacts.net
