Vision
Ein weiß leuchtender Brückenbogen schwebt neben dem Deilbach, in der Sambeck und empfängt die Besucher Langenbergs als weithin sichtbares Zeichen.
Inhaltliche Idee
Die freistehende Skulptur Brückenschlag II ist eine Hommage an die gleichnamige erste Tuchinstallation über den Hardenberger Bach, die 1997, im Rahmen der von Norbert Bauer kuratierten Tuchfühlung I, in Langenberg realisiert wurde. Brückenschlag II steht neben dem Hardenberger Bach und ist eine symbolische Brücke, die Menschen, Ideen und Kulturen miteinander verbindet. Sie überwindet keine physischen Hindernisse, wohl aber geistige Barrieren. Gemeinschaftliches Handeln, Austausch von Waren, Kultur und zwischenmenschlichen Beziehungen sind assoziative Gedanken. Die Skulptur setzt die Phantasie der Betrachter in Bewegung.
Der Funktion als begehbare Brücke enthoben, wird der Brückenschlag II zum Symbol für alle Brücken dieser Erde. Ein inspiratives Zeichen für die Entwicklung von Verbindungen und das Überwinden von Hindernissen. In diesem Sinne sind auch Flugzeuge und Schiffe als Brücken anzusehen (Luftbrücken, Seebrücken).
Formale Idee
Zwei ca. 7.5 m hohe, schwarze Brückenpfeiler (Alurohr ca. 75 x 3 mm) bilden als dynamische ‚running poles‘ die tragende Konstruktion. Inspiriert von der Bewegung laufender Beine in einer Kurve, bilden sie ein leicht aus der vertikalen gekipptes ‚V‘. Weiße, langgestreckte Tuchelemente schweben wie Tragflächen in einer eleganten Flugbahn durch dieses ‚v‘ und bilden den eigentlichen Brückenbogen von ca. 20 m Länge. Nur die beiden äußersten Spitzen berühren den Boden und wahren so die Dynamik und den schwebenden Charakter der Skulptur Brückenschlag II – take off und touch down. Die Verankerungen im Boden bleiben unsichtbar unter der Oberfläche der Wiese.
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Geburtsjahr und -ort:
Geboren 1958 in Hamburg, lebt und arbeitet in Essen
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Ausbildung:
1980 – 88 Studium Wirtschaftsingenieurwesen, TH Darmstadt
1985 - Gaststudium Industriedesign, FH Darmsatdt
1986 – 88 Studium Malerei und Bildhauerei, AkaDeWe Maxau -
Künstlerische Tätigkeiten:
seit 1989 freischaffend seit 1991 in Essen und Hamburg
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Kunst im öffentlichen Raum
1994 Kunstverein Gelsenkirchen, Fontäne, Intern. Bauausstellg. Emscherpark (IBA), 1996 Landesgartenschau NRW Lünen, Landesvertretung NRW, Bonn
2002 Landmarke Halde Sachsen, Hamm, und Neuer Kunstverein Aschaffenburg 2004 Kathedrale des Lichts, 2. Internationaler Waldkunstpfad Darmstadt
2006 Schwebende Archive, Hafencity Hamburg
2007 Forest Art Wisconsin, Minocqua, Wisconsin, USA
2008 Remote Bay Project, Global Connect, Insel Mljet, Kroatien
2009 Zisterne des Lichts, Darmstadtium, Darmstadt (Ankauf)
2010 Forest Art China, Mt Lushan, Gu Ling, China
2017 GRowEEN, ein Projekt im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2019 Taitung Landart Event, Taitung, Taiwan
2022 Trajectory Arch Bridges, Open Air Museum, arte FITS Foundation, Dorado, Puerto Rico -
Auszeichnungen
1991 Stipendium (artist in residence), Stadt Essen
1994 Förderpreis Bildende Kunst, Stadt Gelsenkirchen
2001 1. Preis für Landmarkenkunst, Hamm.
2004 Materialica Design Award für Jelara, München
2007 Award of Excellence, IFAI EXPO, Las Vegas, USA -
Kontakt
Wikipedia: Jens J. Meyer
Instagram: @jensjmeyer
www.jj-meyer.de
