Die von Robert Beerscht in eine bruchraue Kalksteinfläche eingelassene Kontur ist eine Variante zur Thematik „Mensch“. Stein steht für Natur, Ursprung, Erde und Erdgeschichte, aber auch für die Metamorphose innerhalb der Natur. „Aus Staub ist der Mensch entstanden, zu Staub wird er zurückkehren“. Das Spüren und Erleben der Ganzheit der Natur und der Einklang mit seiner Körperlichkeit werden versinnbildlicht. (Herbert Griesmann)
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Geburtsjahr und -ort:
1966 in Grevenbroich
Robert Beerscht arbeitet als Steinmetz und Steinbildhauer und war Schüler und Mitarbeiter von Anatol Herzfeld. Er lebt im Ortsteil Münchrath. -
Künstlerische Tätigkeiten:
Robert Beerscht arbeitet seit 1991 als freischaffender Bildhauer in der Idylle des kleinen Dorfes Münchrath in unmittelbarer Nähe der Museumsinsel Hombroich in Nordrhein-Westfalen. Im Zentrum des künstlerischen Schaffens von Robert Beerscht steht der Mensch in seinem Gegensatz oder in seiner Einheit zur Natur. Einerseits soll Endlichkeit von Menschheit, das Bewußsein eines pars pro toto, Mensch in Zeit, Mensch in Natur, als vergängliches Element dargestellt werden. Andererseits soll auch die Möglichkeit von Ganzheitsempfinden und Lebenskreisläufen, das Forttragen von gemeinsamen Ursprüngen betont werden.
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Veröffentlichungen
Katalog Tuchfühlung 2 Band 1, S.96/97,
Mai 2000 Katalog Tuchfühlung 2 Band 2, S.25, Dezember 2000 -
Kontakt
https://www.beerscht.de/
