Der Bildhauer Ulrich Möckel lebt und arbeitet mit Holz, seine Skulpturen beziehen das Material der Wälder seiner unmittelbaren Umgebung mit ein. Insofern ist der gewählte Platz für die Skulptur inmitten eines kleinen Gehölzes unterhalb des Langenberger Bürgerhauses bereits Ausdruck seiner Botschaft: der Mensch und sein Platz in der Natur sind von Wiedersprüchen geprägt, der Mensch wird in seiner natürlichen Umwelt oft als Fremdkörper wahrgenommen.
In seinem Beitrag zur Tuchfühlung 2 kombiniert er naturgewächsenes und menschengemachtes Material. Zwei mächtige Holzbrammen durchkreuzen diagonal die dazwischen gezwängte, eiserne Körperkontur zu einer verbundenen Aussage: indem Ulrich Möckel die Menschengestalt gleichsam aus-X-t, zeigt er mittels piktogrammartiger Bildsprache, dass der Mensch hier nicht erwünscht ist.
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Geburtsjahr und -ort:
1949 in Hemer
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Ausbildung:
1972–78 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, Abteilung Münster
1977 Meisterschüler -
Künstlerische Tätigkeiten:
als freischaffender bildendender Künstler tätig
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Preise / Stipendien
1979 1. Preis für Malerei der Künstlergemeinschaft Schanze, Münster
1980 Europapreis für Malerkunst, Oostende, bronzene Medaille
1992 Stipendium für Skulptur WERK STATT SCHLOSS, Wolfsburg
1993 Preisträger Skulpturenpreis des Kunstvereins Hürth e.V.
1994 Gastprofessur Pentiment, Fachhochschule Hamburg 1998Preisträger Bundesgartenschau Magdeburg
2004 Leitung Sommerakademie Hamm -
Publikationen
100 % Baum
Diese Landschaft ist NIRGENDWO (Band 1 und 2)
Vom Kern der Dinge
Baumzeit -
Mitgliedschaften und Funktionen
Westdeutscher Künstlerbund
Kreiskunstverein Beckum-Warendorf
Mitglied bei VG Bild-Kunst
