Zentrale Fragen der Arbeit sind solche der Resonanz; zwischen Künstlerin und Künstler, zwischen Umraum und Arbeit, zwischen Anfang und Ende. Als gordischer Knoten gedacht, verbindet die Arbeit, während sie gleichsam von Trennung erzählen könnte.
Ohne Anfang und Ende schwingt der Knoten über dem Gehweg und zwischen zwei Bäumen des stillen Parks sanft im Wind hin und her und lädt zum Innehalten ein.
Dem Betrachter ist überlassen, ob die Arbeit den Gehweg in mehrere Abschnitte teilt, die Bäume über die Grenze des Pfades hinweg verbindet, oder autark nur mit sich selbst verstrickt bleiben mag.
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Elija Wagmann
1997 geboren in Moers, lebt und arbeitet in Düsseldorf. 2016-2025 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, 2023 Bachelorabschluss und Meisterschüler von Thomas Grünfeld Wiederkehrende Themen sind (u.a.) die Spannungsverhältnisse von Linie, Fläche und Körper, die sich in einem Formspektrum zwischen Narration und Figuration ausdrücken und nicht selten auf mythologischen Vorlagen aufbauen.
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Hanne Köster
1994 geboren in Ratingen, lebt und arbeitet in Essen. 2015-2023 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, 2019 Meisterschülerin von Didier Vermeiren; Masterabschluss 2023 bei Martin Gostner. Hauptthemen des künstlerischen Schaffens sind Auslotung und Infragestellung von Trennungsunschärfen zwischen Natur und Kultur, Innen und Außen, Ding und Raum.
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